Montag, 16. Mai 2016

16. Mai 1916


„Vom 13. Mai ab vermutete man beim Gegner neue Truppen, weil sie sich ganz anders verhielten als die seitherige Besatzung. Bei Tage äußerst vorsichtig, bei Nacht besonders tätig mit Maschinengewehren und Leuchtkugeln. Es traten vermehrt Scharfschützen auf, die teilweise mit großer Treffsicherheit nach den Sehschlitzen unserer Schutzschilde schossen. Es werden lauter junge, frische Leute mit neuen Uniformen und neuen Stahlhelmen (mit Kakiüberzügen) festgestellt.
Der neue Feind beschoß unsere vordere Stellungen außer mit dem täglicher Artillerie-segen auch mit Minen, Gewehrgranaten und die Gräben durch Maschinengewehre. Zur Abwehr und Niederhaltung des Gegners leisteten unsere Ladungswerfer mit ihrem Steilschuß gute Dienste.“


aus: „Das Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1. Württ.) Nr. 119 im Weltkrieg 1914-1918“, Stuttgart 1927

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