Mittwoch, 14. April 2021

14. April 1921

 



Josef Kopp befand sich bei Kriegsausbruch seit Oktober 1913 beim Infanterie-Regiment 126 in Straßburg im Elsaß. Er marschierte am 8. August mit seinem Regiment Richtung Westen und wurde am 30. August beim Angriff der Franzosen auf die deutschen Stellungen im Wald bei Raon-l' Étape durch eine Gewehrkugel am Gesäß verwundet. Auf die Verwundung folgten Lazarettaufenthalte in Würzburg – bis Ende Mai 1915 – und Rottweil. Am 20. Juli 1915 wurde Josef Kopp vom Reserve-Lazarett Rottweil der Garnisons-Kompagnie des Ersatz-Bataillons überwiesen und von dort als dienstunfähig mit monatlicher Versorgung nach Deißlingen entlassen. Er verstarb am 14. April 1921 an den Spätfolgen seiner Verwundung.

Samstag, 10. April 2021

10. April 1921

 


Ernst Sigmann hatte seine dreijährige Miltärdienstzeit als Kavallerist ab Oktober 1908 beim Ulanen-Regiment 19 absolviert. Er wurde am 4. August 1914 zum Württembergischen Reserve-Dragoner-Regiment eingezogen und erhielt bereits am 20. August 1914 auf dem Donon in den Vogesen einen Oberschenkelschuß, Nach mehrwöchigem Lazarettaufenthalt wurde Ernst Sigmann  am 21. Oktober 1914 zum Dragoner-Regiment 26 versetzt, mit dem er bis 1918 an den Kämpfen in Nordfrankreich, Flandern, Rumänien und Lothringen.
Am 30. September 1918 wurde Ernst Sigmann bei Hendecourt durch einen Schrapnellschuß am kleinen Finger der rechten Hand leicht verwundet. Er kam am 9. Oktober 1918 aus dem Lazarett zur Ersatz-Eskadron. Auf Grund der Beförderungssperre mußte er nicht mehr an die Front und wurde von dort am 16. November 1918 vorzeitig zur Arbeitsleistung beim Dampfsäge- und Hobelwerk in Schorndorf entlassen. 
Ernst Sigmann verstarb am 10. April 1921 „an Kriegsfolgen“ in Schorndorf. Er hinterließ eine Witwe mit drei Kindern. 

Dienstag, 6. April 2021

6. April 1921

Franz Kraus

Unterlehrer in Wiesensteig. † 6. April 1921.

Geb. 29. 9. 95 in Gmünd, Sem. Gmünd seit 1911, rückte nach Ablegung der 1. Dienstprüfung im Jan. 1916 nach Cannstatt ein und stand beim Gren. Reg. 119 im Felde – E. K. II. silb. M. V. M. Im April 1917 wurde er durch A. G. schwerverwundet, Unterschenkelamputation. Nach seiner Entlassung Unterlehrer in Hofherrnweiler und Wiesensteig. Am 6. April 1916 starb der mit besonderer Liebe musikalisch tätige, aufrichtige und bescheidene Mann nach langem Leiden an Tuberkulose. Er ruht in Mengen“

aus: „Ehrenbuch der im Weltkrieg gefallenen kath. Lehrer Württembergs“, Biberach an der Riß 1927

 


Donnerstag, 1. April 2021

1. April 1921


Wilhelm Däuber wurde am 3. August 1914 als gedienter Unteroffizier der Landwehr zur 16. Kompagnie des Landwehr-Infanterie-Regiments 121 eingezogen. Nach sieben Monaten der Kämpfe in den südlichen Vogesen trat das IV. Bataillon Mitte März 1915 zum neu aufgestellten Landwehr-Infanterie-Regiment 126 über. Mit diesem verblieb Wilhelm Däuber zunächst im südlichen Elsaß, kam im Januar 1916 an den Rhein-Rhone-Kanal, im Februar 1917 nach Lothringen und im Mai 1917 an die Ostfront an den Stochod in Wolhynien.
Als gelernter Schriftsetzer wurde Wilhelm Däuber am 2. August 1917 auf Anforderung des Verlags-hauses Strecker und Schröder in Stuttgart vom Heeresdienst zurückgestellt. Er verstarb am 1. April 1921 in seiner Heimatstadt Stuttgart an „Kriegsfolgen“.