Samstag, 20. Februar 2021

20. Februar 1921

 


Eugen Jetter wurde am 30. Juli 1917 als Landsturm-Rekrut zum Ersatz-Bataillon des Füsilier Regiments 122 eingezogen. Er kam am 22. Dezember 1917 zur weiteren Ausbildung hinter der Front zum Feld-Rekruten-Depot der 243. (Württembergischen) Infanterie-Division in die Umgebung von Verdun. Am 9. April 1918 wurde Eugen Jetter dem Infanterie-Regiment 479 zugeteilt. Er wurde am 21. Mai 1918 bei Albert durch einen Granatsplitter im Gesicht leicht verwundet, erlitt am 13. August 1918 bei Suzanne eine Gasvergiftung und wurde am 17. Oktober 1918 bei Le Cateau nochmals durch einen Granatsplitter an der linken Hand leicht verwundet. Am 29. November 1918 wurde Eugen Jetter in der Nähe von Siegburg „infolge Wundlaufen beider Füße“ ins Lazarett eingewiesen. Er hatte bis dahin seit Beginn des Rückmarsches östlich Charleroi in Belgien am 12. November 1918 mit seinem Regiment rund 250 Kilometer zu Fuß zurückgelegt.
Eugen Jetter verstarb am 20. Februar 1921 in seiner Heimatstadt Tuttlingen an Kriegsfolgen. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt.