Sonntag, 9. Dezember 2018

9. Dezember 1918


Karl Wüst war bereits am 7. Oktober 1913 bei der Maschinengewehr-Kompagnie des Infanterie-Regi-ments „König Wilhelm I“ eingetreten, mit dem er am 2. August 1914 ins Feld zog. Er blieb während des gesamten Krieges bei der Kompagnie und wurde am 10. November 1918, einen Tag vor Beginn des Waffenstillstandes, durch ein Artillerie-Geschoß am Oberschenkel schwer verwundet.

Samstag, 8. Dezember 2018

8. Dezember 1918



„Am 21. November zog sich das Bataillon in der Nähe von Skwira zusammen und löste das III. Bataillon ab. Im Schloß in Antonow hauste die 8. Kompagnie nach Art der Bolschewisten. (22. November.) Die Milizsoldaten des Hetmans nahmen Reißaus (23. November), sie witterten schon die Petljuristen. Am 24. November zogen die bewaffneten Bauern des Petljura in Skwira ein, wo die Bürger die Deutschen anflehten, doch so lange zu bleiben, bis die Franzosen aus Odessa sie beschützen würden. Die Petljuristen beabsichtigten, das Bataillon zu entwaffnen, was bei der geringen Disziplin wohl leicht gewesen wäre. Der rasche Abtransport verhinderte die Ausführung.
Der 8. Kompagnie, welche in Popielnja Bahnschutz hatte und zugleich das Hauptlager der Petljuristen in nächster Nähe, wurde auf Ansuchen am 29. November die 6. Kompagnie und 2. Maschinengewehr-Kompagnie als Verstärkung geschickt. Am 1. Dezember war das Bataillon bei Popielnja zusammengezogen, um auf den Abtransport in die Heimat zu warten.
Auf die am 6. Dezember eingehende Nachricht, daß in Shmerinka deutsche Truppen von den Ukrainern angegriffen würden, sollte Alarmbereitschaft eintreten, die aber von den Soldatenräten und Mannschaften nicht ernst genommen wurde. Die Sicherung der Truppen wurde auf Veranlassung des Soldatenrates so gut wie eingestellt. Die Solda-tenräte übernahmen dafür ihren Offizieren gegenüber die Verantwortung, das Schicksal anderer Truppen war ihnen gleichgültig geworden. Der Soldatenrat der 8. Kompagnie verhandelte direkt mit den Petljuristen und fiel auf deren Manöver glatt herein. Die von den Ukrainern verteilten plumpen Flugblätter verwirrten den Leuten vollends den Kopf.
„Entwaffnung ist absolut nicht geplant“ stand in anderen Flugblättern. Plakate in den Ortschaften forderten zur Entwaffnung deutscher Truppen auf. Trotzdem erklärte der Soldatenrat, daß der Inhalt der republikanischen Flugblätter absolut beruhigend sei. Aber der deutsche Michel hatte die Revolutions-Zipfelmütze so weit über die Ohren gezogen, daß er seinen Verstand sogar damit gänzlich zugedeckt hatte.
Vom 8. Dezember ab wollten die Soldatenräte überhaupt keine Postengestellung mehr bei Tage zulassen. Während darüber mit dem Bataillonsführer 3½ Stunden lang verhan-delt wurde, brach das Verhängnis herein. Die Verhandlung wurde durch 150 Reiter der Petljura-Truppen, welche den Gutshof umstellt hatten, abgeschlossen.
Die 5. Kompagnie (Litowcze) und die Minenwerfer (Kailowka) waren bereits ent-waffnet, wie vorgezeigte Bescheinigungen erwiesen, jetzt wurde auch der Stab und die bei ihm befindlichen Mannschaften entwaffnet. (Gut Lozowiki,) Der Anführer der Bande, ein Tscheche, äußerte sich dabei: „Ich weiß genau, daß Ihre Leute nicht kämpfen werden.“ Die Pferde, Sattelzeug, Wäsche, Geld usw. wurden sofort gestohlen. Das Ehrenwort, die Offiziere dürften ihre Waffen behalten, erwies sich als bloßer Schwindel.
Ein Teil der 8. Kompagnie mit 4 Maschinengewehren am Bahnhof Popielnja machte einen kräftigen Versuch, sich der Schande zu entziehen, ein anderer Teil ließ sich aber ohne weiteres gefangen nehmen und später als Drohmittel bei den Verhandlungen verwenden. Nachdem ein Trupp Ukrainer zwei Züge in einem Unterstand am Bahnhof ohne weiteres überfallen, vier Leute meuchlings getötet und einen Unteroffizier der Maschinengewehr-Kompagnie, der zwei Russen niedergestreckt hatte, mit dem Bajonett totgestochen hatte, eilte Hauptmann Schweickhardt herbei und nahm mit dem Rest der 8. Kompagnie und 4 Maschinengewehren den Kampf sofort auf.
Die in den Unterstand vorgedrungenen Ukrainer wurden von den verbitterten Mann-schaften ausnahmslos niedergemacht, die heranstürmenden Russen wurden im Nah-kampf überwältigt oder zur Flucht gezwungen. Ein anfahrender russischer Panzerzug wurde durch Maschinengewehrfeuer vertrieben, die Russen hatten 23 Tote und 29 Verwundete. Nun wurde die Station unter Feuer genommen. Das Gefecht dauerte etwa 2 Stunden. Ein Parlamentär kam im Auftrage des russischen Kommandanten und wollte den Hauptmann Schweickhardt zu Verhandlungen bitten. Dieser erklärte, daß der russische Kommandant sich gefälligst zu ihm bemühen solle, andernfalls lasse er weiter feuern. Ein in die Station einfahrender bewaffneter deutscher Transport aus Kiew nahm Reißaus, sonst hätte vielleicht die Verhandlung etwas Nachdruck bekommen. (Er wurde gleich darauf auf freier Strecke entwaffnet.) Nachdem aber ringsum alles entwaffnet war und die Übermacht als zu groß erschien, wurden Verhandlungen eingeleitet. Ein 13 Punkte enthaltender Vertrag besiegelte den traurigen Abschluß.“

aus: „Das 1. Württ. Landsturm-Infanterie.-Regiment Nr. 13 im Weltkrieg 1915–1918“, Stuttgart 1920

Freitag, 7. Dezember 2018

7. Dezember 1918



„Ende November wurde das Bataillon abgelöst und an die Bahnlinie nach Kasatin herangezogen, wo es von dem noch mehr in Auflösung begriffenen Landsturm-Bataillon Passau, das die deutschen Kokarden längst entfernt hatte, vollends verseucht wurde.
Am 22. November kehrten die 11. und 12. Kompagnie nach Berditschew zurück, nachdem sie zuvor den Bahnschutz in Popielnja übernommen hatten.
Der Bahnhof Kasatin, der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt für die deutschen Truppen, mußte besetzt gehalten werden.  Auf diesen hatte es auch Petljura abgesehen; es lagen schon zahlreiche Petljuristen in der Stadt, es kamen noch Verstärkungen dazu, auch einige Panzerzüge. Aber Petljura wagte keine Gewalt, er legte sich aufs Verhandeln, um seiner Sache ganz sicher zu sein.
Am 6. Dezember verhandelten die Soldatenräte mit Petljura-Offizieren so lange und ausgiebig, daß die weiteren Verhandlungen auf den nächsten Nachmittag verlegt werden mußten. (bis dahin hatte nämlich Petljura weitere Verstärkungen herangezogen.) Den Soldatenräten wurde noch mitgeteilt, „sie möchten sich nicht beunruhigen, wenn ge-schossen würde, die ukrainischen Truppen würden ein Scharfschießen in der Nähe ab-halten“. (Vermutlich auf ankommende deutsche Transporte.) Der am 6. Dezember ein-getroffene Befehl zur Entwaffnung der Ukrainer in Kasatin wurde gar nicht beachtet.
Glücklicherweise fiel während der Verhandlungen ein Schuß von ukrainischer Seite, so daß das militärische Gefühl auf deutscher Seite vor völligem Einschlafen bewahrt wur-de.
Am 7. Dezember kam es an einzelnen Stellen zu Schießereien, die schließlich in ein Gefecht, hauptsächlich um den Bahnhof, übergingen. Die Bayern, welche zuerst gar nicht mittun wollten, griffen ein, nachdem sie selbst beschossen wurden.
Die Petljuristen stellten Entwaffnete des Landsturm-Bataillons Passau und der 10. Kompagnie vor ihre Gewehrläufe auf den Bahndamm, um die Deutschen am Schießen zu verhindern. Sie selbst schossen zwischen hindurch. Das Schießen hörte deutscher-seits zunächst auf, wurde aber durch Leute, die sich einen geeigneten Platz suchten, fortgesetzt.
Die Bayern, durch die immer drohendere Gefahr wieder kriegerisch gesinnt, stellten schon schwere Minenwerfer auf und hätten die Lage, trotzdem den 800 Deutschen 3 – 4000 Ukrainer mit Panzerautos u. a. gegenüberstanden, bald zu ihren Gunsten entschie-den, wenn nicht in diesem Augenblick eine weiße Flagge am Bahnhof aufgestellt wor-den wäre.
In der Zwischenzeit hatten sich zwei deutsche Maschinengewehre am Proviantamt erfolgreich behauptet und den Ukrainern 2 Maschinengewehre abgenommen. Nach Be-schießung durch einen Panzerzug mußten sie das Feuer einstellen. Deutscherseits ließ man sich nun leider wieder in endlose Verhandlungen ein, in denen viel geschrieben und noch mehr ehrenwörtlich versichert wurde. Österreichische Offiziere und deutsch spre-chende Tschechen führten das Wort im Namen der ukrainischen Regierung. „Freies Geleit bis Holoby, gute Verpflegung für 10 Tage und in 8 Tagen zu Hause“! Das ge-nügte, um zu unterschreiben! Dann ließen sich die Truppen entwaffnen und die Waf-fenübergabe auch noch bescheinigen. Den Offizieren hatten die Ukrainer ehrenwörtlich freies Geleit zu den Verhandlungen im Wartesaal II. Klasse, sowie Behalten ihrer Waffen zugesagt. Es wurde weder das eine noch das andere gehalten.“

aus: „Das 1. Württ. Landsturm-Infanterie.-Regiment Nr. 13 im Weltkrieg 1915–1918“, Stuttgart 1920

Donnerstag, 6. Dezember 2018

6. Dezember 1918



„Um Mitte November bekam sie (die 3. Kompagnie) den Auftrag nach Birsula zu gehen, um dort Ordnung zu schaffen und die mobile Bahnhofskommandantur zu schüt-zen. Bei der Ankunft wurde die Ordnung durch ukrainische Miliz aufrechterhalten. Nach einigen Tagen trafen Hetman-Truppen in Birsula ein, die jedoch nach kurzer Zeit von Petljura-Truppen vertrieben wurden. Letztere verstärkten sich Ende des Monats so sehr, daß die Lage für die Kompagnie immer bedrohlicher wurde. Täglich trafen etwa 4000 – 5000 zurückkehrende Kriegsgefangene, meist in trostlosem Zustand und halb verhungert, aus Deutschland und Österreich ein, von denen ein großer Teil von den Petl-jura-Truppen eingestellt und bewaffnet wurde.
Österreichische von Odessa kommende Transporte wurden in Birsula entwaffnet und ausgeraubt. Der Haufe der bolschewistischen Petljura-Truppen vergrößerte sich mehr und mehr, und auch der 3. Kompagnie gegenüber wurden die Russen immer feindseli-ger.
Am 4. Dezember kam ein deutscher Panzerzug von Odessa her, um die Kompagnie in Birsula zu entsetzen. Doch die Russen hatten 8 Geschütze und wohl 6000 Mann. Ein deutscher Offizier aus Birsula klärte den Kommandeur des Panzerzuges über die Nutzlosigkeit seines Vorhabens auf. Doch dieser ließ sich nicht verblüffen. Er ließ dem Petljura-Führer sagen, daß eine Division hinter ihm stehe und er verlange, daß die Deutschen in Birsula verladen und zu ihm hinausgeführt würden. Die Russen gaben nach und stellten Wagen zum Verladen.
Am andern Morgen aber wurde der Zug nicht nach Süden, sondern nach Norden abge-lassen. Auf der nächsten Station wurde der Zug von russischen Banden umzingelt, überwältigt und entwaffnet. Alle deutschen Bahnhofkommandanturen an der weiteren Strecke waren schon abgefahren oder abgeschoben worden.
Erst in Smerinka stieß die Kompagnie auf deutsche Truppen, Teile der Landwehr-Kaval-lerie-Schützenregimenter 11 und 90. Diese gaben ihre Waffen und waren zum Kampf entschlossen. Die Russen umstellten die Baracken der Kavallerie-Schützen, doch im Nu waren die deutschen M.-G. aufgestellt und wurde das Feuer auf die herankommenden russischen Horden eröffnet. Nun ließen die Russen alle Sirenen an Lokomotiven und Fabriken heulen und alles eilte bei ihnen zu den Waffen.
Die 3. Kompagnie stand abseits von den andern deutschen Truppen vereinzelt und wurde von allen Seiten angegriffen, so daß die Verluste sich mehrten. Doch sie hielt sich noch. Erst mittags, als die Munition zur Neige ging, entschloß sie sich unter Preisgabe ihres Gepäcks und des Transportzuges, zu den deutschen Truppen durchzuschlagen. Auch diese hatten einen schweren Stand, denn zwölf Transportzüge mit Bolschewisten waren den Tag über angekommen. Abgabe der Waffen lehnte die Kompagnie bei einem Verhandlungsversuch ab; es wurde weitergeschossen und geworfen, bis zur letzten Pat-rone und Handgranate. Die Kompagnie wurde dann von allen Seiten umschlossen. Als der Haufe merkte, daß die Kompagnie nichts mehr zum Schießen hatte, kamen die berauschten wütenden Kerls heran und schossen unsere unbewaffneten Leute nieder. Im ganzen hatte die Kompagnie bei diesem Gefecht 11 Tote und 10 Verwundete. Die übrig gebliebenen wurden dann in ein unterirdisches Gelaß gesperrt und bewacht.
In der Nacht war ein Leerzug bereitgestellt und auf Befehl des Petljura-Führers wurde die Kompagnie verladen und nach Norden über Proskurow abgeschoben, um sie vor der Wut des Pöbels zu schützen. Auf jeder Station durchsuchten nun Banden die Taschen unserer Leute und nahmen ihnen Messer, Geld und Uhren ab. An der galizischen Grenze begann man, ihnen die Stiefel und Kleider auszuziehen und ihnen dafür alte Lumpen zu geben. Die Unseren waren daher recht froh, an der ungarischen Grenze einen Transport von Deutschösterreichern anzutreffen, welcher die notdürftigsten Kleidungsstücke und etwas Lebensmittel hergab.
Die Österreicher hängten die Kompagnie dann an ihren Transport an, und so wurde diese über Budapest – Wien – Passau nach Ulm weitergeleitet.“

aus: „Das Württembergische Reserve-Inf.-Regiment Nr. 122 im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1922

Mittwoch, 5. Dezember 2018

5. Dezember 1918


Karl Aberle war als dringender Fall („letzter Sohn“) anerkannt, da sein einziger Bruder bereits gefallen war. Er wurde deshalb nach absolvierter Grundausbildung bei der 2. Ersatz-Kompagnie des Infanterie Regiments Nr. 180 am 8. Oktober 1918 nicht an die Front, sondern zur 1. Garnisons-Kompagnie des Ersatz-Bataillons  zur späteren Verwendung in der Etappe versetzt.

Bild: Ehrenfeld auf dem Stadtfriedhof Tübingen

Dienstag, 4. Dezember 2018

4. Dezember 1918


Franz Pflug erkrankte während der Rückzugsgefechte am 8. November 1918 in la Vallée, Frankreich, bei der 11. Kompagnie des Grenadier-Regiments „Königin Olga“ an Grippe. Er wurde zum Ersatz-Bataillon in die Heimat versetzt, wo er am 14. November 1918 eintraf und der Genesenden-Kompagnie zugeteilt wurde. In die alte Heimat Griesingen zurückgekehrt verstarb er noch nicht ganz wiederhergestellt an einer Lungenentzündung als Folge seiner Grippeerkrankung. 

Montag, 3. Dezember 2018

3. Dezember 1918


Wilhelm Weber wurde seit dem 27. Januar 1917 in den Stellungskämpfen an der Somme vermißt. Laut Mitteilung des Schultheißenamtes Fornsbach vom 2. März 1917 war er am 27. Januar 1917 verwundet am Fuß und beiden Oberschenkeln in englische Gefangenschaft geraten.


Bilder: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Bestand M 461

Sonntag, 2. Dezember 2018

2. Dezember 1918


Der Buchbinder Wilhelm Schmidt wurde am 29. Juli 1918 vom Ersatz-Bataillon des Württembergischen Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 119 zum Feld-Rekrutendepot der 7. (Württembergischen) Land-wehr-Division in Taganrog am Asowschen Meer versetzt. Er traf nach zweiwöchiger Bahnfahrt am 13. August 1918 in Taganrog ein, wo er bereits am 26. September 1918 an Darmkatarrh erkrankte und der Krankensammelstelle Taganrog zum Heimtransport zugewiesen wurde. Seine am 30. November 1918 verfügte Rückversetzung zum Ersatz-Bataillon des LIR 119 erlebte er nicht mehr. Er hinterließ eine Witwe und sechs Kinder.

Samstag, 1. Dezember 2018

1. Dezember 1918



„War es auch natürlich, daß bei vielen die Freude über das Ende der täglichen Lebens-gefahr und des jahrelangen Druckes zunächst vorherrschte, so wurde die Stimmung doch sehr gedrückt, als die unerhörten Waffenstillstandsbedingungen bekannt wurden.
Die Haltung der Mannschaften des Regiments unterschied sich im allgemeinen vorteil-haft von der anderer Formationen.
Bezeichnend war, daß wo Schreier auftraten, dies Leute waren, die man während des Feldzuges nie rühmlich hatte erwähnen hören.
Es folgte der mühselige, meist unerquickliche Rückmarsch. Daß er überhaupt unter den bekannt schwierigen Verhältnissen gelang, ist ein letztes Ruhmesblatt der deutschen Offiziere in diesem Kriege.
Bei Hestière wurde die Maas überschritten; dann ging es durch den nördlichsten Teil von Luxemburg. Am 21. 11. erreichten wir die deutsche Grenze. Vom Feinde gedrängt, mußten große Märsche gemacht werden. Das Gelände, zumal in der Eifel, bot unge-heure Schwierigkeiten. Die Unterbringung war bei der Menge der Truppen sehr eng. Die Pferde mußten oft biwakieren. Dabei waren die Nächte empfindlich kalt.“

aus: „Das 2. württ. Feldartillerie.-Reg. Nr. 29 „Prinzregent Luitpold von Bayern“ im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1921

Max Seitz erkrankte auf dem Rückmarsch an Grippe, wurde am 25. November 1918 der Krankensammelstelle Adenau in der Eifel überwiesen und von dort in die Heimat transportiert.