Dienstag, 10. März 2020

10. März 1920


Julius Kruck muß sich Anfang 1915 im Saarland aufgehalten haben. Er wurde am 1. März 1915 vom Bezirkskommando Saarbrücken zum Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 166 in Bitsch eingezo-gen. Nach absolvierter Grundausbildung kam er am 14. Juni 1915 zu einer württembergischen Einheit, dem Grenadier-Regiment 119, das zu dieser Zeit bei Przasnysz in russisch Polen im Felde stand. Laut Stammrolle geriet er am 17. Oktober 1915 dort in russische Gefangenschaft – das Regiment befand sich zu diesem Zeitpunkt aber bereits in Serbien. 
Julius Kruck wurde am 14. August 1918 ausgetauscht und kam am 18. August 1918 zur 9. Besatzungs-Kompagnie in Warschau, die vorwiegend Bahnsicherung für die aus der Ukraine zurückkehrenden Truppen zu übernehmen hatte. 
Am 14. Dezember 1918 kehrte auch Julius Kruck in die Heimat zurück und wurde dem Ersatz-Bataillon des Grenadier-Regiments 119 zugeteilt und am 28. Dezember 1918 aus dem Heeresdient entlassen. Er erkrankte am 30. Dezember 1919 an den Folgen der durchlittenen Strapazen und verstarb am 10. März 1920 im Reserve-Lazarett II in Cannstatt.

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