Dienstag, 17. März 2020

17. März 1920


Paul Klamser wurde am 5. November 1915 zum Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 248 eingezogen. Er kam am 14. Juni 1916 zum Feld-Rekruten Depot der 54. (Württembergischen) Reserve-Division zur weiteren Ausbildung hinter der Front ins Feld und am 8. Juli 1916 zum Reserve-Infanterie-Regiment 248 an die Front in französisch Flandern. Wenige Tage später, am 16. Juli 1916 wurde Paul Klamser am Kopf verwundet und kam ins Lazarett. Am 15. August 1916 zur Truppe zurückgekehrt nahm er in den Jahren 1916 und 1917 an den Kämpfen seines Regiments in den Vogesen, im Artois, vor Verdun und in der Champagne teil, bis er am 16. September 1917 in den Stellungskämpfen vor Verdun schwer an Magen- und Darmkatarrh erkrankte.
Paul Klamser hätte am 16. Dezember 1917 laut ärztlichem Gutachten wieder zur Truppe zurückkehren sollen. Sein Gesundheitszustand besserte sich jedoch nur unwesentlich. Er wurde am 31. Oktober 1917 zum Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments zurückversetzt und dort zunächst bis 22. Ok-tober 1918, später bis 22. April 1918 garnisonsverwendungsfähig geschrieben. Am 30. November 1918 wurde Paul Klamser infolge Demobilmachung aus dem Heeresdienst entlassen. Eine Kriegsdienst-beschädigung wurde anerkannt, jedoch ohne Versorgung, da die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit unter 10 % eingestuft wurde. Paul Klamser starb am 17. März 1920 im Lazarett in Cannstatt an den Folgen seiner Erkrankung.

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