Sonntag, 17. Mai 2020

17. Mai 1920



Wilhelm Klumpp, Weber aus Urach, wurde am 22. Juni 1915 zum Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 127 eingezogen. Nach der infanteristischen Grundausbildung wurde er am 5. Oktober 1915 dem Reserve-Infanterie-Regiment 122 zugeteilt, das in Stellungskämpfen nordwestlich Reims stand. Am 16. November 1915 an Lungenspitzenkatharr erkrankt, kam Wilhelm Klumpp nach Behandlung in mehreren Lazaretten am 20. Februar 1916 zum Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 122 und rückte von dort am 25. Dezember 1916 erneut ins Feld zum Infanterie-Regiment 126 in die Champagne. Verwundet durch ein Artillerie-Geschoß am Oberarm am 08. Juli 1917 im Artois kam er nach erneuten Aufenthalten in Lazaretten und beim Ersatz-Bataillon am 10. September 1917 zu seinem Regiment zurück, mußte sich aber nach Aufbrechen der Verwundung am 23. November 1917 bis zum 5. Dezember 1917 nochmals in Lazarett-Behandlung begeben. 
Am 2. Juli 1918 erkrankte Wilhelm Klumpp an Grippe und wurde bis zum 9. September 1918 wiederum in mehreren Lazaretten behandelt. Nach Rückkehr zur Truppe wurde er am 11. September 1918 wegen seiner angeschlagenen Gesundheit zum Feld-Rekruten-Depot der 39. Infanterie-Division versetzt und kehrte von dort aus in die Heimat zurück. Wilhelm Klumpp starb am 17. Mai 1920 in seiner Heimatstadt Urach an den Folgen von Krankheit und Verwundung.

Grabstein auf dem Friedhof in Urach

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