Samstag, 18. Juli 2020

18. Juli 1920




Johann Manz wurde am 18. Juni 1917 im Alter von 18 Jahren zum Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 121 eingezogen. Nach der infanteristischen Grundausbildung wurde er am 31. Oktober 1917 zur 3. Ersatz-Maschinengewehr-Kompagnie nach Münsingen zur weiteren Ausbildung am MG 08 versetzt. Am 21. Mai 1918 kam Johann  Manz zur 3. MG-Kompagnie des Reserve-Infanterie-Regiments 119 in das Gebiet zwischen Arras und Albert an die Front. Bei den Rückzugskämpfen ab dem 8. August 1918 erwarb er sich am 14. Oktober 1918 kurz vor Ende der Kampfhandlungen das EK II.
Johann Manz wurde nach Waffenstillstand und Rückmarsch in die Heimat am 21. Dezember 1918 infolge Demobilmachung zum Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 119 versetzt, da er als Jahrgang 1899 seine Wehrdienstzeit noch nicht abgeleistet hatte. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt, da die Stammrollen des Ersatz-Bataillons teilweise nicht mehr erhalten sind. Vermutlich wurde er wie die Mehrzahl seiner Altersgenossen im Januar 1919 entlassen. Er verstarb am 18. Juli 1920 in seiner Heimatstadt Tuttlingen an den Folgen seines Militärdienstes.

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