Dienstag, 16. Juni 2020

16. Juni 1920



Eugen Maier wurde am 4. Januar 1917 zum Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 121 eingezogen. Er kam am 29. Juli 1917 zum Feld-Rekruten-Depot der 26. (Württembergischen) Infanterie-Division hinter die Front und wurde am 6. August 1917 der 3. Kompagnie des Infanterie-Regiments 125 zugeteilt, die in der Nähe von Lille in Ruhe lag. Entsprechend seinem Zivilberuf wurde Eugen Maier als Kompagnieschneider verwendet und war in den Gefechtspausen hauptsächlich damit beschäftigt, beschädigte Uniformstücke wiederherzustellen. Er kämpfte mit seinem Regiment in der Herbstschlacht in Flandern, im Italien-Feldzug, der Großen Schlacht in Frankreich, der Durchbruchsschlacht bei Reims und schließlich in der Rückzugskämpfen bis in die Serre-Stellung.
Einen Tag vor Beginn des Waffenstillstandes, am 10. November 1918, wurde Eugen Maier bei der La Saboterie-Ferme bei Martigny von einem Infanterie-Geschoß am Fuß verwundet. Er verstarb am 16. Juni 1920 in seinem Heimatort Stammheim an den Folgen seiner Verwundung.

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