Montag, 22. Juni 2020

22. Juni 1920



Josef Sachsenmaier verstarb als sogenannter Kriegsneurotiker. Er wurde am 4. August 1914 als Reservist zum Grenadier-Regiment 119 einberufen und marschierte am 28. August 1914 ins Feld. Am 10. September 1914 durch ein Infanterie-Geschoß am Fußgelenk verwundet, kehrte er am 10. September 1914 vom Lazarett zum Ersatz-Bataillon zurück und zog am 21. Dezember 1914 wieder zu seinem zwischenzeitlich in Russisch-Polen an der Bzura stehenden Regiment ins Feld.
Josef Sachsenmaier erlitt am 3. Januar 1915 an der Bzura einen Nervenschock, vermutlich durch eine in unmittelbarer Nähe explodierende Granate. Nach Aufenthalten im Marine-Hospital in Hamburg-Weddel, im Weimar-Spital in Stuttgart und im Katharinenhospital in Wildbad kam er am 29. Juni 1915 wieder zum Ersatz-Bataillun des Grenadier-Regiments 119. Von dort wurde er am 1. September 1915 mit anerkannter Kriegsdienstbeschädigung und 75 %-iger Arbeitsunfähigkeit entlassen. Er verstarb nach mehrjährigem Leiden im Pflegeheim in Stuttgart.

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