Mittwoch, 5. August 2020

5. August 1920



Erwin Rexer wurde nach Abschluß seiner Ausbildung zum Vermessungstechniker am 18. Juni 1917 zur II. Ersatz-Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments 29 eingezogen. Nach der artilleristischen Grundaus-bildung wurde er am 3. November 1917 zur weiteren Ausbildung zur Ersatz-Abteilung der Württem-bergischen Gebirgs-Kanonen-Abteilungen 2 und 4 in Sonthofen versetzt. Er kam am 4. Januar 1918 ins Feld und wurde am 17. Januar 1918 der Gebirgs-Kanonen-Batterie 11 zugeteilt. Am 23. März 1918 wurde Erwin Rexer in der Durchbruchsschlacht Monchy – Cambrai leicht verwundet und kam nach seiner Wiederherstellung am 19. April 1918 zur Ersatz-Abteilung zurück und wurde laut Stammrollen-eintrag am 30. November 1918 aus dem Heeresdienst entlassen.
In den Unterlagen von Erwin Rexer befindet sich eine Quittung des Reserve-Lazaretts Weissenau bei Ravensburg aus dem Jahre 1919. Er muß nach seiner Entlassung dort eingewiesen worden sein. Das Reserve-Lazarett Weissenau war auf die Behandlung sogenannter Kriegsneurotiker spezialisiert, zu denen Erwin Rexer wohl gerechnet werden muß. Er verstarb am 5. August 1920 in seiner Heimatstadt Stuttgart.

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