Donnerstag, 25. Juli 2019

25. Juli 1919


Fritz Schäfer kämpfte noch zwei Wochen im Weltkrieg. Am 7. Mai 1918 als ungedienter Landsturm zum Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 119 eingezogen, kam er am 23. September 1918 zum Feld-Rekruten-Depot der 26. Reserve-Division zur Ausbildung hinter der Front und am 29. Oktober 1918 zum Reserve-Infanterie-Regiment 121 in die Hermann-Stellung am Schelde-Kanal. Seine Aufgabe bestand hauptsächlich im Marschieren: ab dem 7. November 1918 begann der Rückzug in die Antwerpen-Maas-Stellung, das Regiment marschierte rund 70 Kilometer bis Hal südwestlich Brüssel. Von dort wurde nach Abschluß des Waffenstillstandes bis Ende November 1918 rund 300 Kilometer bis in die Gegend von Remscheid marschiert. Nach einigen Rasttagen wurde das Regiment verladen und traf am 4. und 5. Dezember 1918 in Gmünd ein. Fritz Schäfer wurde infolge Demobilmachung am 11. Dezember 1918 zur 8. Kompagnie des Infanterie-Regiments 180 versetzt, traf aber nicht mehr bei seiner neuen Einheit ein, sondern kam krankeitshalber ins Lazarett. Dort verstarb er am 25. Juli 1919 im Alter von 19 Jahren.

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