Donnerstag, 7. Januar 2021

7. Januar 1921


Karl Fritz meldete sich am 4. September 1914 im Alter von 17 Jahren als Kriegsfreiwilliger beim Reserve-Infanterie-Regiment 119. Nach verkürzter infanteristischen Grundausbildung kam er am 13. November 1914 zum Regiment an die Westfront, mit dem er vorwiegend im Somme-Gebiet kämpfte. Am 8. Oktober 1916 erkrankte er an Lungenspitzenkatarrh und kam nach dreiwöchiger Lazarettbehand-lung zum Ersatz-Bataillon zurück. Nach vollständiger Genesung bei der 2. Garnisons-Kompagnie wurde Karl Fritz am 1. Mai 1917 zum Ersatz-Bataillon des Grenadier-Regiments 119 versetzt und zog am 9. Juli 1917 zum zweiten mal an die Westfront, zunächst für drei Wochen zum Feld-Rekruten-Depot der 26. (Württembergischen) Infanterie-Division, dann weiter zum Grenadier-Regiment.
Der zweite Fronteinsatz dauerte nicht lange: am 19. August 1917 wurde Karl Fritz bei Langemark durch eine Granate schwer am Bein verwundet, seine militärische Karriere war damit beendet. Er verstarb am 7. Januar 1921 in Stuttgart an den Folgen seiner Verwundung.

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