Sonntag, 3. November 2019

3. November 1919


Ludwig Höckle, Maschinenpraktikant in Stuttgart, war einer der vielen Kriegsteilnehmer, die sich im Zivilleben nicht mehr zurecht fanden. Er wurde am 8. August 1917 als ungedienter Landsturmrekrut zum Ersatz-Pionier-Bataillon 13 eingezogen und kam am 24. April 1918 zum Pionier-Feld-Rekruten-Depot Nr. 2 ins Feld und wurde am 14. Mai 1918 der 2. Feld-Pionier-Kompagnie des Württembergi-schen Pionier-Bataillons 13 zugeteilt, mit der er bis zum Waffenstillstand in Nordfrankreich kämpfte.. 
Nach Waffenstillstand und Rückkehr in die Heimat wurde Ludwig Höckle im Rahmen der Demobil-machung der jüngeren Jahrgänge am 10. Januar 1919 aus dem Heeresdienst entlassen. Er trat am 25. Juli 1919 dem neu gebildeten Schützen-Regiment 25 des Übergangsheeres bei. Durch die im Versailler Vertrag vorgesehene Reduzierung des Heeres auf 100.000 Mann waren seine Chancen auf einen Verbleib im Militärdienst schlecht. Ludwig Höckle erschoß sich am 3. November 1919 in Stuttgart.

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