Sonntag, 12. Mai 2019

12. Mai 1919



Lander Hugo, Konditor, Sergeant, ledig, einziges Kind des Josef, Küfermeisters, wurde von Aalen, wo er in Stellung war, 8. 8. 14, 23. J. alt, nach Ulm zum I.-Reg. 123 eingezogen und kam, Gedienter, alsbald mit dem Regiment nach dem Westen. Dort stand er in der 4. Komp. u. a. im Maas- und Argonnengebiet in Kämpfen. Fußverwundet wurde er im September 14 nach Ulm überwiesen und war dann längere Zeit in Münsingen beim Ausbildungspersonal, wo er auch einen Offiziers-Stellvertreterkurs mitmachte. Vom Frühjahr 16 stand er vor Ypern und an der Somme. Wieder fußverwun-det wurde er im August 16 nach Alpirsbach, später nach Ulm überwiesen. Im I.-Reg. 120 kam er im April 17 wieder an die Front. In der Arrasschlacht 4. 5. 17 handver-wundet, kam er nach Berlin, später in das Heimatlazarett Mengen und wieder zum Ausbildungspersonal nach Ulm und Münsingen. Im Oktober 18 grippekrank, stellte sich bei ihm ein dauerhaftes Leiden ein. Nach seiner Entlassung im Dez. 18 war er meist dahier im Elternhaus, wo er 12. 5. 19 starb. V.-Abz.“

aus „Das Eiserne Buch der Stadt Mengen“, Mengen 1924

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