Sonntag, 26. Mai 2019

26. Mai 1919



Immanuel Kamm wurde bereits am 26. Mai 1907 wegen schwacher Gesundheit „als zeitig erwerbs-unfähig 50 %“ nach nur sieben Monaten wieder entlassen. Nach Kriegsausbruch am 12. September 1914 erneut eingezogen, kam er zunächst zum 2. Landsturm-Infanterie-Bataillon Stuttgart XIII/2., wurde aber am 12. Februar 1915 als „feld- und garnisonsdienstunfähig“ wieder entlassen. Am 1. September 1916 wieder zum Landsturm-Infanterie-Bataillon XIII/3. eingezogen, kam Immanuel Kamm am 17. Januar 1917, zwischenzeitlich zum 1. Landsturm-Infanterie-Bataillon Stuttgart XIII/2. versetzt, ins Feld in die Stellungskämpfe nach französisch Flandern und ins Artois. Er erkrankte am 11. März 1918 und wurde als lazarettkrank am 2. April 1918 wieder zum Landsturm-Infanterie-Bataillon XIII/3. und nach dessen Auflösung am 16. September 1918 zum Ersatz-Bataillon des Landwehr-Infanterie-Regiments 119 versetzt. 
Immanuel Kamm wurde am 31. Januar 1919 vom Reserve-Lazarett VI in Stuttgart mit 75 % Kriegs-dienstbeschädigung und einer monatlichen Rente von 68.75 Mk. entlassen. Er erkrankte nach seiner Entlassung erneut und verstarb am 26. Mai 1919 in der Beobachtungsstation für innere Krankheiten des Garnisons-Lazaretts Stuttgart.

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