Freitag, 3. Mai 2019

3. Mai 1919


Wilhelm Schock wurde am 22. Januar 1917 zum Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 247 eingezogen und am 1. Juni 1917 zur 3. Ersatz-Maschinengewehr-Kompagnie/XIII. Armee-Korps zur Ausbildung am Maschinengewehr versetzt. Am 12. Juni 1917 wurde er auf Reklamation seines Vaters zum Betrieb der heimischen Landwirtschaft zurückgestellt. Am 12. November 1917 erneut zur 3. Ersatz-Maschinengewehr-Kompagnie nach Münsingen eingezogen, kam Wilhelm Schock am 26. Mai 1918 zum Infanterie-Regiment 180 als Nachersatz ins Feld. Bereits am 30. Juli 1918 erkrankte er an Darmkatarrh, wurde der Leichtkranken-Abteilung Nr. 609 überwiesen und kam nach Rückkehr in die Heimat ins Reserve-Lazarett II Sankt Loreto in Gmünd. Von dort wurde er, zwischenzeitlich an Lungentuberkulose erkrankt, am 25. Februar 1919 ins Reserve-Lazarett Wilhelmsheim nach Reichen-berg verlegt, in dem er am 3. Mai 1919 verstarb.

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