Sonntag, 3. Juli 2016

3. Juli 1916


„Der ganze Abschnitt lag von 4 Uhr morgens ab unter außerordentlich schwerem Artilleriefeuer. Um 8.30 Uhr vormittags sind heftige Handgranatenkämpfe im ersten Graben von P 1 und in der Hindenburg-Stellung im Gange.
Während der Nacht hatte der Gegner zwei Bataillone der 14. Brigade mit einer reichlichen Anzahl von Maschinengewehren in das von ihm besetzte Stück von C 9 vorgeführt. Dieser Gegner suchte sich  nun im Handgranatenkampf rechts und links auszubreiten.
Die Kompagnie Vogler erhielt alsbald Unterstützung durch die 4. Kompagnie nebst einem weiteren Vorrat an Handgranaten, An der Barrikade am rechten Flügel des linken Grabens wurde heftig gekämpft, ein Vorstoß des Gegners über das freie Feld blutig abgewiesen. Im weiteren Verlauf der Kämpfe gelang es uns, den Gegner vollends aus der Hindenburg-Stellung zu vertreiben und die Verbindung mit dem Res.-Inf.-Regt. 99 herzustellen. Gegen Mittag waren die Kämpfe am rechten Flügel abgeschlossen. Ungefähr 100 m des ehemaligen Abschnitts Res.-Inf.-Regts. 99 waren von uns zurück-erobert und besetzt.“


aus: „Das 10. Württ. Infanterie-Regiment Nr. 180 in der Somme-Schlacht 1916“, Stuttgart 1917

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