Mittwoch, 11. November 2015

11. November 1915


Eugen Reischmann
GEFR. 6/127                                                                                               11. NOVEMBER 1915.

Geb. 27. 10. 93 in Fleischwangen, Sem. Saulgau 1912, U.-Lehrer in Baienfurt, Erisdorf und zuletzt in Egelfingen (Riedlg.), wurde am 2. Dez. nach Ulm eingezogen und kam im April 1915 ins Feld, wo er durch würzigen Humor und edle Kameradschaftlichkeit sich bald allgemeiner Beliebtheit erfreute. Leider hielt ihn ein zweimonatlicher Aufenthalt im Seuchenlazarett Stenay (Typhus) den Sommerstürmen, die er gar zu gerne mitge-macht hätte, fern. Als er am nebligen Morgen des 11. November mit anderen Kamera-den in der Reservestellung beschäftigt war, tötete eine feindliche Mine ihn und seinen Nebenmann. Erst begraben im Regimentsfriedhof in der Moreauschlucht, jetzt umge-bettet nach Servon, Grab 2076. Reischmann war ein lieber Kollege, der mit Eifer und Hingabe seinem Berufe und seiner Fortbildung oblag. Das letzte Argonnenopfer der 27. Div. aus unseren Reihen..“


aus: „Ehrenbuch der im Weltkrieg gefallenen kath. Lehrer Württembergs“, Biberach an der Riß 1927

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