Dienstag, 11. September 2018

11. September 1918



Vorbemerkung:
Adolf Kreuzberger wurde am 5. April 1918 beim Angriff auf Colincamps verwundet. nach Versorgung auf dem Verbandplatz kam er am 15. April 1918 zur bayerischen Kriegs-Lazarett-Abteilung Nr. 24, Gruppe 3, und von dort ins Reserve-Lazarett I in Bremen, Abteilung Technikum. Am 19.08.1918 wurde er ins Teillazarett Gutenberg in Mainz und am 22. August 1918 ins Reserve-Lazarett I, Zweiglazarett Paulinenstift, in Stuttgart verlegt, wo er am 11. September 1918 an Sepsis und Herzschwäche nach Hüftschuß verstarb. Die Regimentsgeschichte schreibt über den 5. April 1918:

„Schwere Opfer hat der Tag gefordert: 6 Offiziere, 71 Mann waren gefallen, 6 Offiziere und 250 Mann verwundet. Hohe Anerkennung wurde den Leistungen aller Mann-schaften und Offiziere des Regiments durch S. K. H. den Herrn Divisionskommandeur zuteil, auch der Kommandeur der bayerischen Nachbarbrigade zollte dem beispiellosen Vorgehen der Grenadiere bewunderndes Lob, aber leider war dem Regiment, das mit frischem Angriffsgeist zuversichtlich an die schwere Aufgabe herangegangen war, der wohlverdiente Erfolg versagt geblieben. Vorzügliche, todesmutige Führer und Soldaten, prächtige, treue und liebwerte Kameraden waren aus unseren Reihen gerissen.“

aus: „Das Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1. Württ.) Nr. 119 im Weltkrieg 1914-1918“, Stuttgart 1927

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