Mittwoch, 26. September 2018

26. September 1918



„Den ganzen Tag über setzte der Gegner mit einem neuen Kampfmittel unsern Truppen außerordentlich zu. Es waren dicke Fliegerschwärme, die mit bis zu 10 Geschwadern zu je 20 bis 30 Fliegern unser ganzes Hintergelände mit dort bereitgestellten oder mar-schierenden Truppen, Protzen und Kolonnen, sowie die Lager mit Massen von Ketten-bomben überschütteten, die teilweise verheerende Wirkung verursachten und vor allem unsere Truppen moralisch erschütterten. Bei der 4./49, welche in ihrer ersten Stellung am 26. ihre Protzen bereitgestellt hatte, traf diese ein solcher Bombenregen. Es fielen die Fahrer Hinz, Waibel, Naß, Walter und Gefr. Claß; Sergeant Rade, die Fahrer Renz, Holzner, sowie Gefr. Braig waren mehr oder weniger schwer verwundet, 14 Pferde tot und eine Anzahl verwundet. Mit großer Schwierigkeit gelang des dem Leutnant d. R. Reihling, die Schwerverwundeten endlich zu bergen.“

aus: „Das 3. Württembergische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 49 im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1922

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