Samstag, 8. September 2018

8. September 1918



„Leider riß der Tod in den letzten Wochen des Krieges noch schwere Lücken in die Reihen der Stäbe und Batterien. Die im ganzen Heer und in der Heimat weitverbreitete Grippe forderte auch im Regiment viele Opfer. Bei manchen Batterien trat die Krankheit so schlimm auf, daß sogar die fernere Gefechtstätigkeit in Frage gestellt war. In einer Batterie z. B. standen für den ganzen Pferdebestand von über hundert Pferden nur noch acht Pferdepfleger zur Verfügung. Außer vielen tapferen Unteroffizieren und Mann-schaften des Regiments, die kurz vor dem Waffenstillstand durch diese schreckliche Krankheit dahingerafft wurden, starb daran, wie das Regiment in den Demobilmach-ungstagen erfuhr, auch Leutnant d. R. Hugger, der Beobachtungsoffizier des Stabes der III. Abteilung, der seit Bestehen des Regimentes demselben ohne Unterbrechung ange-hört hatte.“

aus: „Das Württembergische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 116 im Weltkrieg“, Stuttgart 1921

Keine Kommentare:

Kommentar posten