Sonntag, 20. Dezember 2015

20. Dezember 1915


„Während der ganzen Winterkämpfe war die deutsche Artillerie der feindlichen im Ypernbogen bedeutend überlegen. Seinen Mangel an Artillerie suchte der Engländer durch Verwendung zahlreicher, leichter Minenwerfer zu verdecken, gegen die wir nur einzelne schwere einsetzen konnten. Besonders stark lagen die Gräben südlich der Bahn, hauptsächlich am Trichter, unter feindlichem Minenfeuer. Kanonenbatterien hiel-ten aus Richtung Potijze die Annäherungswege, besonders in den Nachmittagsstunden, unter starkem Störungsfeuer. Ins Hintergelände schlug vereinzelt schweres, feindliches Feuer. Durch eine heftige Beschießung erlitt das im  Calvairewald in Bereitschaft liegende II. Bataillon, besonders die 8. Kompagnie, starke Verluste. Das feindliche Feuer wurde fast regelmäßig durch gut liegendes Vernichtungsfeuer erwidert.“


aus: „Das Württembergische Reserve-Inf.-Regiment Nr. 248 im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1924

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