Freitag, 18. August 2017

18. August 1917


„Bei der 4. Armee tobte die Flandernschlacht. Die Division war zur Ablösung der 79. R.-D. bestimmt, die zwischen Langhemarck und St. Julien in Stellung war. Mit der Bahn wurde das Regiment am 15. 8. nach Roulers befördert.
Die Sache fing gleich gut an. Am 17. 8., 2 Uhr vormittags Alarm: 6 Uhr vormittags hat das Regiment gefechtsbereit nordwestlich Westroosebeke zu stehen. Die Batterien wurden dort unter Ausnützung jeder sich bietenden Deckung bespannt bereitgestellt. Nach verschiedenen Änderungen lösten in der Nacht vom 17. / 18. 8. die 2. und 8. Bat-terie ab. Die übrigen Ablösungen wurden im letzten Augenblick angehalten.
Das Regiment (ohne die eingesetzten Batterien) biwakierte bei Oostnieuwkerke. In den nächsten Nächten sollten weitere Batterien Teile des Feldart.-Reg. 221 und 183 ablösen. Am 18. 8. erhielt die 9. Batterie durch Beschießung schwere Verluste. Großkampftage folgten. Es erinnerte die ganze Lage verflucht an die Somme. Nur war der Widerstand diesmal weit besser vorbereitet.


aus: „Das 2. württ. Feldartillerie.-Reg. Nr. 29 „Prinzregent Luitpold von Bayern“ im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1921

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