Sonntag, 30. Dezember 2018

30. Dezember 1918


Eugen Schad hatte eine bewegte Militärkarriere hinter sich. Am 28. September 1915 als Ersatz-Rekrut zum Ersatz-Bataillon des Württembergischen Reserve-Infanterie-Regiments (RIR) 246 eingezogen, kam er am 6. Juni 1916 zur 12. Kompagnie/RIR 246 ins Feld an die Westfront und wurde am 13. September 1916 durch ein Artillerie-Geschoß am Rücken und Gesäß verwundet. Wiederhergestellt kam er am 2. Januar 1917 zum Ersatz-Bataillon/RIR 246 zurück, wurde am 12. Februar 1917 zum 2. Landsturm-Infanterie-Bataillon Hamburg und am 2. April 1917 zum Ersatz-Bataillon/RIR 75 (Bremen) versetzt. Von dort kam er am 19. April 1917 zur 10. Kompagnie/RIR 86 (Flensburg) wieder ins Feld. Am 13. August 1917 wurde er zum Ersatz-Bataillon/RIR 246 in die Heimat zurückversetzt. Bereits am 18. September 1917 mußte er wieder ins Feld, diesmal nach Italien zum Württembergischen Grenadier-Regiment (GR) 119. Zurück an der Westfront in Nordfrankreich wurde er 5. April 1918 wiederum durch eine Granate am Rücken verwundet und nach erfolgter Lazarett-Behandlung am 22. April 1918 der Genesenden-Kompagnie des Ersatz-Bataillons/GR 119 überwiesen. Am 10. Juni 1918 „k. v.“ (kriegsver-wendungsfähig) geschrieben, erkrankte er vor Abmarsch an die Front bei der 3. Ersatz-Kompagnie des Ersatz-Bataillons/GR 119 schwer und wurde ins Marienhospital in Stuttgart eingewiesen.

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