Sonntag, 27. Januar 2019

27. Januar 1919


Julius Boos kam am 4. August 1914 zur 16. Kompagnie des Landwehr-Infanterie-Regiments 119 und wurde nach Auflösung der überzähligen IV. Landwehr-Bataillone am 16. März 1915 mit dieser Kompagnie dem neu aufgestellten Landwehr-Infanterie-Regiment 126 zugeteilt. Bereits seit 1916 litt er wiederholt an Magenkrämpfen und wurde mehrfach im Revier und Lazarett ärztlich behandelt, kehrte aber immer wieder zur Truppe zurück. Am 2. Januar 1919 wurde er, erneut erkrankt, ins DEutsch-Evangelische Krankenhaus in Odessa eingewiesen, wo er am 27. Januar 1919 an „Herzmuskelinsuffi-zienz bei Gallenblasenleiden und Gallensteinerkrankung“ verstarb. Er hinterließ Frau und zwei Kinder.

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