Montag, 11. Februar 2019

11. Februar 1919



Sigmund Göser
SCHÜTZE. 3. M. G. K./476                                                                            11. FEBRUAR 1919
Geb. 19. 10. 99 in Ulm, Sem. Gmünd seit 1915, rückte am 30. Juli 1917 nach Ulm ein und kam im Mai 1918 ins Feld, Champagne. Infolge Verwundung an Auge und Hals lag er im Lazarett in Antwerpen. In den Abwehrkämpfen in der Champagne erwarb er sich das E. K. II, geriet aber im Okt. 1918 in franz. Gefangenschaft. Am 11. Febr. 1919 starb er in Mézières, angeblich infolge Unterernährung. Nach Bericht seiner Leidensgenossen hatten die Gefangenen unter Hunger und anderen Qualen körperlich und seelisch schwer zu leiden. So wurde ihnen jede Fühlung mit den Angehörigen vorenthalten, so daß den Verstorbenen in seinen vielen Leidenswochen kein tröstliches Wort erreichte.“

aus: „Ehrenbuch der im Weltkrieg gefallenen kath. Lehrer Württembergs“, Biberach an der Riß 1927


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