Sonntag, 24. Januar 2016

24. Januar 1916


„Nicht immer gingen die Unternehmungen gut ab. Da der Gegner sich im Vorfeld nicht mehr stellte, suchten ihn  die Schützen in seiner Stellung auf. So drang eine Patrouille, bestehend aus dem Unteroffizier Leuze, den Schützen Gutekunst, Siegmund und Rank an der „Hugsäge“ durch ein 20 m tiefes Drahthindernis. Sie wurden erkannt und erhielten aus nächster Nähe Feuer. Gutekunst brach tödlich getroffen zusammen, Leuze und Siegmund glückte es, zu entkommen. Nicht so Rank. Dicht vor den französischen Gewehrmündungen in einem kleinen toten Winkel lag er, mit etwas Reisig getarnt, den Rest der Nacht und den ganzen folgenden Tag. Erst am Abend konnte er wieder zurück. Vergeblich versuchten Leuze und Siegmund, den gefallenen Gutekunst zu bergen.“


aus: „Die Geschichte der Württembergischen Gebirgsschützen“ׅ, Stuttgart 1933

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