Mittwoch, 3. Februar 2016

3. Februar 1916


„Seit Ende August 1914 hatte sich die Zahl der gefallenen Unteroffiziere und Pioniere um 15, die der verwundeten um 26 vermehrt. Aber auch Taten größter Aufopferungs-fähigkeit ereigneten sich in diesem Zeitraum: Am 3. Februar 1916 wurde bei einer englischen Sprengung der Pionier Müller verschüttet und ein bayerischer Pionier im Stollen eingeklemmt und rief um Hilfe, die ihm ein zugeteilter Infanterist bringen wollte. Vizefeldw. Storz eilte mit den Gefr. Schirmer und Hut sowie dem Pionier Vettorazzi sofort herbei und konnten den inzwischen bewußtlos gewordenen Infante-risten noch retten, während bei dem Pionier Müller und seinem bayerischen Kameraden trotz angestrengtester Bemühungen eine Rettung nicht mehr möglich war. Vizefeldw. Storz und Gefr. Hut erlitten selbst leichte Gasvergiftung.“


aus: „Das Württembergische Pionier-Bataillon Nr. 13 im Weltkrieg 1914-1918“, Stuttgart 1927

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