Montag, 27. Juni 2016

27. Juni 1916


„Der 27. Juni beginnt in der Nacht mit außerordentlich lebhafter Beschießung der rückwärtigen Verbindungen und Laufgräben. Insbesondere wurde Courcelette mit Gas-granaten beschossen, so daß es nicht möglich war, mit den Verpflegungsfahrzeugen bis Courcelette zu fahren. Der Verpflegungs-Nachschub stockte daher für einen halben Tag. Fast während des ganzen Tages beschoß der Gegner die Stellung des Regiments mit Trommelfeuer, verstärkt durch schweres Minenfeuer. Auch Gas blies er zu wiederholten Malen ab, 7.00 Uhr vormittags z. B. derartig stark, daß der ganze Abschnitt Ovillers-Süd in Gas eingehüllt war. Die Gasschutzmittel bewähren sich vortrefflich. Da in der vorderen Linie größere Verluste eingetreten waren, wurden die vorderen Kompagnien durch Teile der Reserve-Kompagnie aufgefüllt. Ein Zug der 8. Kompagnie (bisher in der Zwischenstellung) wurde in das Nordwerk, ein weiterer Zug in den Harrer-Graben verlegt. Der dritte Graben wurde stark besetzt.“


aus: „Das 10. Württembergische Infanterie-Regiment Nr. 180 in der Somme-Schlacht 1916“, Stuttgart 1917

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