Freitag, 3. Juni 2016

3. Juni 1916


„Schon um 10.30 Uhr abends erfolgte der erste Gegenangriff; das Sperrfeuer der eigenen Artillerie setzte sofort ein. Es war mehr ein Vorfühlen stärkerer Patrouillen mit Artillerie und M.-G.-Unterstützung. Eine Stunde später trat wieder Ruhe ein.
Um 2.30 Uhr morgens richtete sich ein heftiger Handgranatenangriff hauptsächlich gegen Teile des I. Bataillons, dem um 4.25 Uhr morgens ein neuer Angriff, der dritte in dieser Nacht, folgte. Jedesmal wurde die feindliche Infanterie durch unser Feuer zurück-geworfen.
Am 3. Juni, nach 12 Uhr mittags, bemerkte die 3. Kompagnie, daß der Feind sich wiederum zum Angriff aufbaue. Nach starker Artillerievorbereitung richtete er solchen gegen unseren schwächsten Teil in der Mitte des Regiments. Es gelang ihm auch bis dicht an unsere Gräben heranzukommen. Ein hartnäckiger Handgranatenkampf entspann sich. Das rasche Eingreifen unserer Artillerie verhinderte jedoch das Vorgehen seiner Reserven. Die Stellung blieb fest in der Hand der Truppe..“


aus: „Das Infanterie-Regiment „Alt Württemberg“ (3. Württ.) Nr. 121 im Weltkrieg 1914–1918“ׅ, Stuttgart 1921

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