Freitag, 16. Dezember 2016

16. Dezember 1916


„Für 3./49 wurde eine neue Stellung erkundet, und der Bau zunächst für einen Zug in Angriff genommen. Auch die 2., 5. und 6./49, bei welcher am 16. Dezember der Kano-nier Kett fiel, erhielten Feuerüberfälle, während die 4./49, die seit ihren anfänglichen Verlusten tüchtig am Ausbau der Stellung gearbeitet hatte, seltener mit Feuer bedacht wurde. Bei 5./49 wurden durch einen Rohrkrepierer am 10. Dezember die Kanoniere Stödele*, Reuter* und Danemann* sehr schwer verwundet, so daß die beiden ersteren starben. Auch diese Batterie hatte infolge häufiger Beschießung angestrengt am Ausbes-sern und Ausbau ihrer Stellung zu arbeiten. Jede Nacht mußte Baumaterial herange-fahren werden.“



aus: „Das 3. Württembergische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 49 im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1922

*Laut Württ. Verlustliste Nr. 30: Gefr. Städele, Kan. Reutter und Kan. Dannemann

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