Dienstag, 18. April 2017

18. April 1917


„Am 18. April wurde das Bataillon zur Maasgruppe Ost bei Etraye umquartiert und als bodenständige Kampftruppe eingegliedert in die jeweils bei der Höhe 344 eingesetzte Brigade. Das Bataillon hatte Grund, mit dieser Art seiner Verwendung zufrieden zu sein. Von drei Kompagnien waren jeweils zwei auf 20 Tage in Stellung und eine auf 10 Tage in Ruhe in Etraye. Eine weitere Kompagnie lag in der „namenlosen Schlucht“ und im Caures-Wald. Die Kampftätigkeit an der später so heiß umstrittenen Höhe 344 war nicht erheblich. Die Kampfgräben, vor denen sich vorgeschobene Sicherungen befanden, waren 2 – 3 km von denen des Feindes entfernt, der sich im ganzen ruhig verhielt, nur einmal mußte erhöhte Bereitschaft angesetzt werden. Der erwartete Angriff blieb aber aus. Auf dem Soldatenfriedhof von Etraye liegen auch Reutlinger Landsturmleute; im ganzen aber erlitt das Bataillon, obwohl es viel unter Artilleriefeuer zu leiden hatte, keine nennenswerten Verluste.“

aus: „Landsturm vor! Der mobile württembergische Landsturm im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart, 1929


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