Donnerstag, 6. April 2017

6. April 1917


„Bis zum 6. April lag in den Vormittagsstunden meist leichtes Artilleriefeuer auf der Stellung des Regiments, während die Nachmittage und Abende in der Regel einen lebhaften Beschuß brachten. Kurz vor Dunkelwerden steigerte sich die Schießerei, Minenwerfer, M. G. und Gewehrgranaten mischten sich fast regelmäßig in dieses Konzert, das wir den „Abendsegen“ nannten. Selbstverständlich blieb diese Beschies-sung nicht ohne Wirkung, das Regiment verlor damals eine ganze Anzahl an Toten und Verwundeten (u. a. fiel damals der beliebte Leutnant Schaller), außerdem richtete die Beschießung auch in der Stellung größten Schaden an, so daß die vorn befindlichen Kompagnien nicht mehr in der Lage waren, die Ausbesserungen selbst vorzunehmen und die neugebildete Infanterie-Pionier-Abteilung des Regiments unter Vizefeldwebel Müller durch anstrengende Nachtarbeit die Grabenkompagnien entlasten mußte.“

aus: „Das Württembergische Infanterie-Regiment Nr. 413 im Weltkrieg 1916-1918“, Stuttgart 1936

Eine Regimentsgeschichte für das I.-R. 414 ist nie erschienen, ihm wird es aber nicht anders ergangen sein, als dem unmittelbar daneben liegenden Schwesterregiment 413.

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