Donnerstag, 27. April 2017

27. April 1917


„In der Nacht zum 27. April löste das II. Bataillon mit 5., 6., 7. Kompagnie in vorderer Linie an der Grenze 125/121 Teile dieser Regimenter ab. Stab und 8. Kompagnie lagen im Pelves-Riegel. Ein am Abend des 27. April von 121 und II./119 nach dem Störungsfeuer unserer Artillerie um 10.01 Uhr unternommener Angriff zur Besitznahme der alten 1. deutschen Stellung führte infolge starken feindlichen Infanterie, Maschi-nengewehr- und Artilleriefeuers nicht vollständig zum Ziel; der Feind schien völlig unerschüttert. Hierbei fiel der tapfere Leutnant Linckh; Leutnant d. R. Schenkel wird schwer verwundet und erleidet am 5. Mai 1917 infolge der erhaltenen Wunden den Heldentod. In ihnen verlor das Regiment zwei tüchtige unerschrockene Führer und liebe Kameraden.
Die 8. Kompagnie, deren tapferer Führer Leutnant d. R. Manz ebenfalls verwundet wurde, kam bis dicht an den feindlichen Graben heran. Stoßtrupps der 5. Kompagnie drangen von Norden her in den Graben ein, stießen aber auf stärksten Widerstand.“

aus: „Das Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1. Württ.) Nr. 119 im Weltkrieg 1914-1918“, Stuttgart 1927


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