Donnerstag, 1. Juni 2017

1. Juni 1917


„Die Unternehmung „Pfingstfahrt“ verdankte ihr Gelingen neben dem schneidigen und überlegten Vorstoß der Sturmkolonnen auch der lebhaften eigenen – vom Wirkungs-schießen unauffällig zum Abriegelungsfeuer übergehenden – Artillerietätigkeit. Hieraus erklärt sich auch, daß von englischer Seite Sperrfeuer nicht einsetzte. Die Grenadiere waren auf einen Erwiderungsbesuch des Gegners gefaßt; doch derselbe unterblieb. Dagegen war die feindliche Artillerie in der folgenden Nacht sehr lebhaft; am 1. Juni 1917 nachmittags deckte sie durch von Fliegern geleitetes schwerstes Feuer die vordere Linie stundenlang zu und brachte besonders dem II. Bataillon schmerzliche Verluste bei.“

aus: „Das Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1. Württ.) Nr. 119 im Weltkrieg 1914-1918“, Stuttgart 1927


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