Freitag, 17. April 2015

17. April 1915


„Die immer mehr zunehmende feindliche Lufterkundung machte ein Eindecken der verkehrsreichen Laufgräben notwendig und auch das Ablösen der Batterien, sowie Heranfahren der Feldküchen mußte allmählich zu unsichtigen Zeiten, bei Dämmerung oder Nebel erfolgen, da ein feindlicher Fesselballon sein Auge bis in die Mulde hinunter schweifen ließ. Ein bei Binarville in Stellung gegangener Flakzug unter Leutnant Wagemann suchte zwar eifrig die feindlichen Flieger vom Leib zu halten, konnte aber ihrer nicht Herr werden. Hier sei eines herben Unglücks gedacht, das sich bei diesem Zug zutrug, wobei ein Rohrkrepierer zwei brave Kanoniere tötete und zwei schwer verwundete.“


aus: „Das 3. Württembergische Feldartillerie-Regiment Nr. 49 im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1922

Keine Kommentare:

Kommentar posten