Freitag, 2. Oktober 2015

2. Oktober 1915


„Vor dem neuen Gefechtsabschnitt verhielt sich der Russe verhältnismäßig ruhig; er machte nur einige kleinere Angriffe, bei denen er sich blutige Köpfe holte. Die drei Infanterie-Regimenter waren alle in vorderer Linie eingesetzt, hinter jedem Regiment stand eine Kanonenabteilung der Division, die Haubitzabteilung war auf drei Kanonen-abteilungen aufgeteilt. Da es verhältnismäßig ruhig war, wurde sofort ein Ablösungs-dienst eingeführt, so daß immer ein gewisser Teil der Mannschaften in Ruhe sein konnte. Der Gegner zeigte im allgemeinen nur geringe Artillerietätigkeit, störte aber in wenig angenehmer Weise die rückwärtigen Verbindungen, wobei er leider auch der Feldküche der L. M.-K. II bedauerliche Verluste beibrachte.“


aus: „Das Württembergische Feld-Artillerie.-Regiment Nr. 116 im Weltkrieg“, Stuttgart 1921

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