Donnerstag, 7. April 2016

7. April 1916


Landwehrmann Felix Lang
26. Landw.-Div. Div., Landw.-Inf.-Rgt. 123, 12. Komp.,
gestorben 7. April 1916
Taglöhner, geboren den 28. März 1879 zu Wippenreute, Gemeinde Schmalegg Ober-amts Ravensburg als Sohn der Forstwarts-Eheleute Wilhelm und Sophie Lang; diese eine geborene Kern. Von der Volksschule weg, war er sommers in der Landwirtschaft, winters als Waldarbeiter tätig. Nach seiner aktiven Militärdienstzeit arbeitete er hier als Knecht und Taglöhner, verheiratete sich am 9. Mai 1910 mit Josefine Sprenger, gebo-rene Schnetz, und wohnte Wilhelmstraße 19 hier.
Im August 1914 zog er mit dem Regiment 123 in die Vogesen und stand immer im südlichen Elsaß, am Hartmannsweiler Kopf. Hier wurde er am 27. März 1916 beim Essentragen durch Granattreffer (Hirnsteckschuß) verwundet, war infolgedessen links-seitig gelähmt und starb an den Folgen der Verwundung im Feldlazarett 256 Ensisheim am 7. April 1916. Er wurde am Karsamstag im dortigen Friedhof mit militärischen Ehren begraben.
F. Lang hinterläßt eine Witwe mit 4 Kindern, darunter 2 aus deren erster, 2 aus zweiter Ehe. „Zu früh!“ könnte auch auf sein schlichtes Birkenkreuz geschrieben werden.“


aus: „Schwäbische Helden Weingarten (in Wttbg.) im Weltkrieg“, Stuttgart 1920

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