Dienstag, 3. Mai 2016

3. Mai 1916


„In den Vormittagsstunden herrschte in allen Abschnitten Ruhe. Feindliche Beobach-tungsflieger kreisten hoch in den Lüften, meist ohne Erfolg lebhaft beschossen, selten durch eigene Flieger bekämpft.
Nachmittags und gegen Abend wurde das Artillerie- und Minenfeuer lebhafter, in den Nächten mitunter zu heftigen Feuerüberfällen sich steigernd. Nachts und gegen Morgen war das M.-G.- und Gewehrfeuer häufig besonders lebhaft. Das feindliche Feuer wurde lebhaft erwidert. Im allgemeinen trug das Feuergefecht den Charakter des Störungs-schießens.
In den ersten Wochen traten keine taktischen Ereignisse von Bedeutung ein. Trotzdem waren die Verluste an Toten und Verwundeten bedeutend. Es war eben keine „ruhige“ Stellung!.“



aus: „Die 54. (Württembergische) Reserve-Division im Weltkriege 1914–18“, Stuttgart 1934

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