Dienstag, 28. November 2017

28. November 1917




„Trotzdem der eigentliche Großkampf Ende November aufhörte, hatten die Batterien die empfindlichsten Verluste, so die beiden Haubitzbatterien, die 5. und die 9., die durch feindlichen Beschuß ganze Geschützbedienungen an Toten verloren. Leutnant d. R. Weitbrecht von der 2. Batterie geriet als Artillerie-Verbindungsoffizier bei einer Erkun-dung schwerverwundet in englische Gefangenschaft, in der er alsbald starb.
Auch das Vorbringen von Verpflegung und Munition aus den allmählich vom Regiment instand gesetzten Protzenquartieren in Sleyhage und Hooglede verursachte oft empfind-liche Verluste an Mann und Pferd, denn die großen Straßen, die von diesen Orten der Front zuführten, lagen unter dem ständigen Streufeuer schwerer Flachgeschütze des Gegners.“


aus: „Das Württembergische Res.-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 27 im Weltkrieg 1916-1918“, Stuttgart 1925
Bild: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Bestand M 708

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