Donnerstag, 24. November 2016

24. November 1916


„Die Kampftätigkeit des Gegners beschränkte sich auf Artillerie-, Minen- und M.-G.-Feuer. Das erhebliche Artilleriefeuer verteilte sich in dem großen Abschnitt immerhin so, daß es nur zeitweise uns wirklich schädigte. So blieben auch die Verluste erträglich. In den Nebenabschnitten rechts und links bei Le Transloy und am St. Pierre-Vaast-Wald steigerte sich die gegnerische Artilleriebeschießung oft zum Trommelfeuer, das ab und zu auch unseren Abschnitt streifte. Gegen den Wald fanden auch dauernd noch Angriffe statt. Die Engländer gegenüber dem Regiment bauten ihre Stellungen aus und zogen Draht-hindernisse. Unangenehm war in dieser Zeit der starke Morgennebel; um Über-raschungen vorzubeugen, wurde die Verbindung zur Artillerie zum Auslösen des Sperr-feuers auf alle mögliche Arten sichergestellt.“


aus: „Das Infanterie-Regiment „König Wilhelm I“ (6. Württ.) Nr. 124 im Weltkrieg 1914–1918ׅ, Stuttgart 1921

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