Donnerstag, 21. Juni 2018

21 Juni 1918



„In der Nacht vom 19./20. hatten die Bataillone gewechselt, das I. Bataillon war Kampf-bataillon geworden und schon in der nächsten Nacht hatte die 1. Komp. einen starken feindlichen Angriff abzuwehren. 12.30 nachts setzte schlagartig stärkstes Artilleriefeuer leichter, mittlerer und schwerer Kaliber auf die vordere Linie sowie die rückwärtigen Stellungs- und Verbindungsgräben der beiden nördlichen Kompagnieabschnitte ein. Das kurz darauf durch Leuchtkugeln angeforderte Sperrfeuer der eigenen Artillerie setzte rasch, aber entsprechend der Breite des Abschnitts dünn ein, lag aber gut, wie auch das Sperrfeuer der leichten Minenwerfer. Kurz nach Beginn des feindlichen Trommelfeuers stieß der Gegner mit 2 Abteilungen in Stärke von je etwa 40 – 50 Mann gegen die Sappe am rechten Flügel der 1. Komp. vor, mit der einen Abteilung den Sappenkopf, mit der andern den Fußpunkt der Sappe angreifend. Die Hauptmasse des Angreifers wurde durch Infanterie- und Maschinengewehrfeuer abgewiesen, diejenigen Teile, denen es gelungen war, in den Graben einzudringen, wurden im Gegenstoß mit Hilfe der 2. Komp. sofort geworfen.“

aus: „Das Württ. Infanterie-Regiment Nr. 180 im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1921

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