Dienstag, 16. Oktober 2018

16. Oktober 1918



„Am 16. Oktober morgens setzt auf dem Kanonenberg, einer südlich Pierrepont gele-genen Erhebung, deren Verteidigung einem Teil der 11. Kompagnie zugewiesen war, Artilleriefeuer leichter und mittlerer Kaliber ein, dem um die Mittagszeit ein Angriff zwei bis drei feindlicher Kompagnien folgt. In hartem Kampf in alten Gräben wehren sich die Tapferen unter ihrem Führer, Leutnant d. R. Dieterle, der selbst so lange an der Verteidigung persönlich teilnimmt, bis er von einem Franzosen, wie Verwundete erzähl-ten, zu Boden geschlagen wird. Wenige, die nicht fielen, oder verwundet in die Hände der Feinde kamen, wurden sofort von der Kompagnie aufgenommen, die, durch M.-G. verstärkt, dem feindlichen Vorgehen unter schweren Verlusten ein Halt geboten. Um schnell festzustellen, welcher Gegner dem Bataillon gegenüberliegt, unternahm der Vi-zefeldwebel d. R. Göbel der 11. Kompagnie noch am Abend mit einigen Freiwilligen eine Patrouille; ihm gelang es durch frisches Draufgehen einen französischen Melde-gänger vom Regiment 365 zu fassen.“

aus: „Das Infanterie-Regiment „Alt Württemberg“ (3. Württ.) Nr. 121 im Weltkrieg 1914–1918“ׅ, Stuttgart 1921

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