Dienstag, 18. Oktober 2016

18. Oktober 1916


Georg Barth
VIZEF. OFFZ. ASP. GREN. 119                                                                         18. Oktober 1916
Geb. 17. 8. 1894 in Geislingen, Sem. Gmünd u. Rottweil 1913, U.-Lehrer in Dorfmerk-ingen, Neresheim und Heubach, rückte am 2. Dez. 1914 nach Stuttgart ein und kam im Juni 1915 zur großen Offensive nach Rußland, wo er erkrankte. Im Mai 1916 ging er wieder zum Reg. vor Ypern, dann an die Somme – E. K. II – und wieder nach Flandern. Am 18. Okt. fiel er durch Kopfschuß, wurde erst auf dem Grenadierfriedhof Amerika beigesetzt und später in seine Heimat nach Eßlingen überführt. Barth war ein guter Turner und Sportsmann mit gewandtem Auftreten und hervorragend kollegialer Gesin-nung, ein Soldat voll hoher Pflichtauffassung mit unerschrockenem Mut und anerkann-ter Tapferkeit. Seine offene, gerade Natur, sein goldener Humor richteten alle auf in trüben und ernsten Stunden.“


aus: „Ehrenbuch der im Weltkrieg gefallenen kath. Lehrer Württembergs“, Biberach an der Riß 1927

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