Montag, 31. Oktober 2016

31. Oktober 1916


„Die Franzosen hatten ihre Artillerie östl. Bouchavesnes teilweise weggezogen, um sie für einen Großangriff gegen die deutschen Abschnitte vor Sailly-Saillisel und gegen den St. Pierre Vaastwald einzusetzen. Dort wollten sie die Front durchbrechen und dann auch die Stellungen zwischen Moislains – Allaines – Peronne aufrollen. Die feindl. Artillerie hielt mit starkem Feuer die Gefechtsabschnitte der Division nieder, ihre Infanterie zeigte sich dagegen verhältnismäßig ruhig. Der Gegner schanzte lebhaft und trieb Sappen vor namentlich an der Straße Bouchavesnes – Allaines. Hier sollte ein Keil in die vorderste Stellung, der Abschnittsgrenze zwischen Ers.-Inf.-Rgt. 51 und 52 getrieben werden. Das fendl. Hindernis vor der Front war leicht und so angelegt, daß es ohne Mühe zum Ausgang für einen Sturm gebraucht werden konnte.
Während also die Franzosen ihren Hauptangriff gegen Sailly-Saillisel und den St. Pierre Vaastwald richteten, verhielten sie sich vor dem Abschnitte der 8. E.-D. rein defensiv, jedoch verbargen sie ihr Vorhaben unter starkem Artilleriefeuer auf die Stellungen der Division.“


aus: „Die 51. württ. Ersatz-Infanterie-Brigade im Weltkriege 1914–17“, Stuttgart 1926

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