Mittwoch, 13. September 2017

13. September 1917


„Am 26. 8. 17 erfolgte der Abtransport der Abt. nach Stenay, von wo sie am 5. 9. 17 nach Brandeville marschiert. Am 10. 9. 17 übernimmt die Division die Stellung der 51. Res.-Div. im Abschnitt Samogneux, Divisionsstabsquartier Ecurey, entsprechend auch die Fernsprechabteilung das Leitungsnetz. Es werden ihr hierzu noch der O. H. L.-Bauzug 931 und der bodenständige Betriebszug 1060 zugeteilt.
Am 13. 9. 17 fällt der Signalist Kotz durch Granatsplitter. Das Leitungsnetz wird sach-gemäß ausgebaut. Eine Verlegung des Div.-Stabes nach Brandeville brachte erhebliche Arbeit durch den Umbau der Fernsprechzentrale nach dem neuen Stabsquartier. Starkes Störungsfeuer und Fliegerangriffe verursachen häufige Leitungsstörungen. deshalb wer-den neue Leitungen durch Panzerkabel hergestellt. Die Explosion des Munitionslagers bei Lissey brachte umfangreiche Leitungsstörungen.“


aus: „Die württembergischen Nachrichtentruppen im Weltkrieg 1914–18“, Stuttgart 1926

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