Sonntag, 17. Mai 2015

17. Mai 1915


„Im übrigen verlief die Feuertätigkeit im April und Mai 1915 ohne besondere Ereignisse. Tag für Tag dieselben Artilleriekämpfe auf beiden Seiten, die Minen-werferüberfälle bei Ammerzweiler, bei Nacht die ständigen Scharmützel der Patrouillen. Daneben lebhafter Stellungsbau auf beiden Seiten. Dem Feinde konnten unsere Bauten nicht verborgen bleiben. Er antwortete mit derselben Taktik und schuf sich neue Gräben, besonders am Spechbach, Lerchenberg und im Güldweiler Wald. Größten Wert legte er auf breite und tiefe, weit verzweigte Drahthindernisse, was immerhin auf Defensive schließen ließ.“


aus: „Das Württembergische Landw.-Inf.-Regiment Nr. 123 im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart, 1922

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