Montag, 1. Mai 2017

1. Mai 1917


„Als die 26. R. D. die Stellungen bei St. Quentin übernahm, fand es sich, daß auch hier die Siegfried-Stellung unvollkommen ausgebaut und außerdem durch Kämpfe wie Witterung stark mitgenommen war. Sie hatte fast gar keine gedeckten rückwärtigen Verbindungen. Hier schufen der Fleiß und die Geschick-lichkeit der Württemberger in wenigen Wochen Mustergültiges. Es entstanden unter Heranziehung aller verfügbaren Kräfte einschließlich von Armierungstruppen und Teilen des Feldrekrutendepots die Bahn-damm- und Artillerieschutzstellung, Riegel-, Zwischen- und Batteriestellungen. Die vordere, am Hinter-hang liegende Linie – es war ursprünglich die 2. Linie gewesen – wurde, da sie die nötige Überwachung des Gegners und Artilleriebeobachtung nicht ausreichend ermöglichte, durch nächtliches Sappieren vorgelegt. (In der früheren 1. Linie saß der Franzose.) So konnte die Stellung bald als sehr stark bezeichnet werden. Diese Leistung fand die ganz besondere Anerkennung der Vorgesetzten der Division wie den Dank der Nachfolger im Abschnitt.“

aus: „Die 26. (Württembergische) Reserve-Division im Weltkrieg 1914–1918“, Stuttgart 1939

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