Mittwoch, 12. Juli 2017

12. Juli 1917


Richard Wagner
U.-OFFZ. D. L. 7./FELDREKR. DEP. 54. R. D.                                                               12. Juli 1917
Geb. 1. 12. 81 in Deggingen, Sem. Gmünd 1900, Einj. bei Gren. 123 in Ulm, 1900/01, U.-Lehrer in Schechingen, Dirgenheim, Weldingsfelden, seit 1906 Hauptlehrer in Nenningen, verheiratet (drei Kinder), rückte am 4. August 1914 ein und stand 1½ Jahre bei Landw. 123 in den Vogesen an der Front. Ende Dez. 1915 kam er wegen Blinddarm-entzündung ins Laz. nach Mühlhausen. Nach seiner Gesundung wurde er zum Feldrekr.-Depot der 54. Res.Div. versetzt. Dort starb er an Typhus. „Keine Klage kam in seinen schweren Leidenstagen über seine Lippen. Sanft und ruhig war sein Ende.“ Er ruht in Leffincourt bei Machault, Champagne, E. Grab 104. Wagner war ein eifriger Lehrer und Erzieher von tiefreligiösem Gemüt, ein braver, ruhiger Mann von musterhafter Lebens-führung.“

aus: „Ehrenbuch der im Weltkrieg gefallenen kath. Lehrer Württembergs“, Biberach an der Riß 1927


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